Do, 13. 11. 25, 19:00 Uhr
mit Alfred Weidinger (wissenschaftlicher Geschäftsführer der OÖ Landes-Kultur GmbH), Gabriele Spindler (Kuratorin) und Margot Nazzal (Landeskulturdirektorin)
Anmeldung zur Eröffnung mit dem Kennwort KUNSTSALON bis 11. 10. 25 unter: [email protected]
Längst hat sich der Linzer Kunstsalon zu einem alljährlichen Treffpunkt für Sammler:innen, Künstler:innen und Kunstinteressierte aus ganz Oberösterreich und darüber hinaus etabliert. Dieses Jahr lädt die OÖ Landes-Kultur GmbH in neu adaptierten, großzügigen Räumlichkeiten im historischen Ambiente des Linzer Schlosses zum Kunstsalon ein. 17 zeitgenössische oberösterreichische Galerien und Kunstvereine und ein Gast stellen ihr Programm vor und präsentieren ausgewählte künstlerische Positionen der Gegenwart.
Mit seiner Bandbreite an künstlerischen Zugängen aus Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, neuen Medien und Installation bietet der Kunstsalon die Möglichkeit, die aktuelle Kunstszene in ihrer Vielfalt kennen zu lernen, neue Werke zu entdecken und in Dialog mit Kunstschaffenden zu treten. Zu Gast sind erstmals beim Linzer Kunstsalon Studierende der Klasse für Plastische Konzeptionen und Keramik an der Linzer Kunstuniversität unter der Leitung von Frank Louis.
Teilnehmende Künstler des Kunstforums Salzkammergut
Stand 1
Schlossmuseum, Westtrakt, Ebene 2, Zugang über Nordtrakt durch die Ausstellung "Wien - Linz um 1900"
Ulrike Asamer MA
*1979 in Gmunden (AT)
Ulrike Asamer lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Ohlsdorf.
Medizin und Kultur bezeichnet sie als die zwei essenziellsten Säulen der Menschheit. Sie ist ausgebildete Anästhesiefachpflegerin mit mehrjähriger Berufserfahrung und absolvierte das Studium raum&designstrategien an der Kunstuniversität Linz.
In ihren Kunstwerken verknüpft sie Wissen und Erfahrungen, und gestaltet basierend auf soziokulturelle Fragestellungen sowie kognitive Dissonanzen, die ihre Aufmerksamkeit genießen und auf Verletzlichkeiten hinweisen.
Ihr bevorzugtes Material ist Metall, ihre selbsternannte Kunstrichtung beschreibt sie als Kanülismus und ihre Porträts sind gekennzeichnet durch Schärfe.
Franz HOFER-LANGWIES
Franz Hofer-Langwies arbeitet vorwiegend mit Holz und Beton, (Skulpturen, Plastiken, Reliefs, verschiedene Gusstechniken und Oberflächen-Patinierungen, Installationen mit Fundgegenständen aus der Natur und Recyclingmaterialien) Runde Formensprache, ineinanderfließende Linien, Ausgewogenheit und Harmonie in den Werken im Grenzbereich zwischen Naturalismus und Abstraktion auszudrücken ist seine Absicht.
Wie z.B. in seinem Zyklus "Verwurzelungen“ spiegeln sich Vergänglichkeiten und Verwandlungen der Gestalten, die sich vielleicht in ihnen verbergen, wider.
Er hat schon in seiner Kindheit die Bäche in Ebensee erkundet und nach besonderen Steinen, Versteinerungen und Wurzeln gesucht und war glücklich, wenn er sie gefunden hat (oder sie ihn!) Wie er sagt!
Vom wilden Wasser oft unvorstellbar lange Zeit geformte, vergrabene und wieder freigegebene Naturschätze, deren www.hofer-langwies.at
Silvia Radner
Silvia Radner ist bildende Künstlerin und beschäftigt sich mit unterschiedlichen Techniken aus der Acryl- und Ölmalerei.
Sie ist auf der Suche nach lebendigen, ausdrucksstarken Bildern, die eine unmittelbare Begegnung ermöglichen. In ihren neuen Werken wählt sie eine bewusste Reduktion. Linien und Farben stehen für sich selbst - als reine Form, als Bewegung, als Resonanz von Licht im Raum. „Jedes Bild ist einer einzelnen Farbe gewidmet und entfaltet daraus eine eigene Stimmung. Die Kunstwerke bilden gemeinsam ein visuelles Feld aus Linien und Licht, das Betrachter*innen einlädt, Farbe unmittelbar zu erleben.“
Michael Wittig
* 1964 in Thüste/Salzhemmendorf (D)
Michael Wittig ist von Haus aus eher ein Porträtfotograf, der die Interaktion mit Menschen liebt, ist aber stets auch auf der Suche nach Abstraktion. Wichtiger als Perfektion und die Abarbeitung eines detailliert geplanten Konzeptes ist ihm immer der schöpferische Prozess. Ihn interessiert besonders, was in einer kreativen Situation intuitiv entstehen kann.
Als Fotograf und Kunstschaffender war und ist Michael Wittig im ständigen kreativen Austausch mit anderen Künstler*innen und blickt seit den frühen 2000ern auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte, Kooperationen, Ausstellungen und Veröffentlichungen.
Er lebt und arbeitet in Gmunden und ist Obmann des Kunstforums Salzkammergut (ehem. Künstlergilde), Beiratsmitglied von Kulturvision Salzkammergut sowie Gründungsmitglied des Gmundner Kunstvereins und vom OTELO.ARTmünster.
LINZER KUNSTSALON 2024
Schlossmuseum Linz
11. 10. - 13. 10. 2024
Schlossberg 1, 4020 Linz (Eingang: Großer Hof)
Eröffnung: Do, 10. 10. 2024, 19.00 Uhr
Anmeldung erforderlich bis 8.10. mit dem Kennwort KUNSTSALON an [email protected]
Öffnungszeiten: Fr, 11. 10., Sa, 12. 10., So, 13. 10., jeweils von 10.00 - 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei!
Kunstforum Salzkammergut: Stand 1
Im historischen Ambiente des Linzer Schlossmuseums findet heuer nach einem Jahr Pause wieder der Linzer Kunstsalon statt. OÖ Kunstvereine und Galerien präsentieren eine Auswahl aus ihrem Programm und bieten zeitgenössische Kunst im musealen Rahmen zum Verkauf an. Der Kunstsalon bietet ein breites Angebot an Gegenwartskunst in den unterschiedlichsten Medien. Besucher:innen gewinnen bei freiem Eintritt Einblick in das zeitgenössische Kunstschaffen in Oberösterreich und darüber hinaus.
Das Kunstforum Salzkammergut (bis 2009 Künstlergilde Salzkammergut), steuert im 96. Jahr seines Bestehens flott auf die 100 zu. Der zweitälteste Kunstverein Oberösterreichs repräsentiert seit 1928 Künstler*innen der Region - international präsente, regional verbundene, ihrer Zeit entsprungene, die auf ihre Art mit der Welt korrespondieren.
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Teilnehmende Künstler des Kunstforums Salzkammergut
Angelika Offenhauser arbeitet im Medium des Siebdrucks. Hierbei benutzt sie eigene Fotografien, die sie am Computer bearbeitet und verändert als Grundlage ihrer Bildschöpfungen. In zahlreichen lasierenden Schichten druckt sie die Motive in einem technisch aufwändigen Prozess auf die Leinwand. Die Werke reichen von fast realistischen Darstellungen in scheinbar naturalistischer Farbigkeit bis zu stark veränderten Motiven und Farbstellungen. Das Ziel der Künstlerin ist eine künstlerische Weiterentwicklung und Variation der Motive und der Bildaussage. Oft entstehen dabei Serien, in denen eine Druckform in verschiedenen Kombinationen und Farbvariationen gedruckt wird. Alle ihre Werke sind Unikate.
Stephan Unterberger fokussiert sich auf den Werkstoff Beton. Verschiedene Betongemische werden in Schichten auf Leinwand oder Holzplatten aufgebracht und strukturiert. Zwischen den Schichten werden Dispersionen aus Pigmenten oder pulverisierte Metalle eingebracht und der Oxidation ausgesetzt. Dadurch gewinnen seine Werke eine dreidimensionale Oberfläche. Es ist Stephan Unterberger ein großes Anliegen, die Schönheit aber auch die Verletzlichkeit der Natur aufzuzeigen. Häufige Motive sind Horizontlinien und Spiegelungen – für Unterberger eine Metapher für Grenzlinien, Weiterentwicklung und Selbstreflexion.
Ingeborg Rauss beschäftigt sich mit dem Thema "Ideologien". Im Mittelpunkt steht der Mensch innerhalb seiner von ihm geschaffenen Ordnungssysteme. Für Rauss verlangen unterschiedliche VertreterInnen von Ideologien eine vollkommende Anpassung des Denkens. Sie geht in diesem Zusammenhang der Frage nach, ob hier die Realität verleugnet wird und unser Verstand zum Schweigen gebracht werden soll. Wenn ideologische Begründungen als unumstößliche Wahrheiten zu akzeptieren sind, ohne diese zu hinterfragen, betrachtet sie dies als Problem. Als Künstlerin liebt Ingeborg Rauss die Pluralität, die Natur und die Menschen, die einen Verstand haben und diesen auch nützen sollten.
